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Wahlprogramm der Juso-Hochschulgruppe

Wir sind die jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der Studierendenschaft der Universität Flensburg. Wir vertreten die älteste demokratische emanzipatorische Bewegung Deutschlands in unserer studentischen Öffentlichkeit und damit Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Wir stehen und arbeiten zusammen mit unseren Genossinnen und Genossen an der Fachhochschule Flensburg, in Flensburg selbst, in Schleswig-Holstein, der gesamten Republik und allen Mitmenschen, die sich den Werten der sozialen Demokratie verbunden fühlen. Wir wollen für alle und mit allen Kommilitoninnen und Kommilitonen nach Bildung im Sinne der europäischen Aufklärung streben. Wir sind uns unserer Verpflichtung zu sozialem und politischem Engagement auch und gerade außerhalb der Universität bewusst.

Im Senat werden wir für junge sozialdemokratische Hochschulpolitik wider der marktradikalen Verwertungslogik stehen: Mehr Chancengleichheit im Bildungssystem! An und mit unserer Uni fangen wir damit an:

Aufklärung statt Employability: Für eine Re-Humanisierung des Studiums! o Gleichstellungspolitik & Genderfrage in der Universität noch stärker
berücksichtigen! o Wider dem Prüfungswahn ohne Sinn & Verstand! o Wider dem Trend zum Almosen-Studium durch Stipendien! o Mehr BAföG! o Master für Alle! o Für eine europäische Bildungspolitik!

Im StuPa werden wir uns für gelebte Demokratie und Transparenz im Rahmen der studentischen Selbstverwaltung einsetzen. Wir wollen unseren Kontrollauftrag als gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden mit folgenden Forderungen unterstreichen:

o Politischen Bildungsauftrag ernstnehmen: Weniger Verwaltung, mehr Diskurs in der studentischen Öffentlichkeit, Bewusstsein für die demokratische Verfasstheit der Studierendenschaft stärken! o Bildung in eigener Sache ausbauen: StuPa und AStA müssen mehr für sich werben! o Hochschulpolitische Debatten fördern: Das StuPa muss als zentrales Meinungs- und Willensbildungsorgan der Studierendenschaft wieder der zentrale Ort der hochschulpolitischen Aussprache werden! o Studentische Selbstbestimmung stärken: Die Studierendenschaft muss den AStA als ihre Geschäftsführung kontrollieren können! o Für eine informierte studentische Öffentlichkeit: StuPa und AStA sollen vollständige Tagesordnungen und Sitzungsprotokolle veröffentlichen!

Wir nehmen uns der Probleme des Uni-Alltages an. Wir vernetzen Uni und Fachhochschule, Campus Flensburg und Stadt Flensburg, Flensburger Kommunal- mit schleswig-holsteinischer Landespolitik und finden Lösungen:

o Semesterticket:
? Was für ein Ticket wollen die Studierenden? Für eine landesweite Befragung unserer Kommilitoninnen und Kommilitonen!
? Und wenn Ja, warum für jede Hochschule eine teure Extrawurst? Für eine Initiative zur Realisierung eines landeseinheitlichen, solidarischen und damit bezahlbaren Semestertickets!
o Zentrale Hochschul-Bibliothek:
? Wo die sind die Bücher? Auch in Zeiten des Internets muss aktuelle Fachliteratur in beträchtlichem Umfange vorgehalten werden können:
• Für einen Verbund der Landes-Hochschulbibliotheken :
o Kostenfreies Fernleihe-System o Gemeinsame Literaturbeschaffung aus Landesmitteln!
? Wo ist die produktive Ruhe? Gerade eine Campus-Bibliothek muss ausreichend Studierplätze vorhalten.
o Projekt „Campus’R’Us“
? Wo sind die Veranstaltungen? Nur und ausschließlich hier sind wir für eine angebotsorientierte Veranstaltungspolitik:
• Freizeitorientierte Infrastruktur des Campus schaffen und/ oder gezielt auslasten:
o „Campelle zu Parkbänken?“ ? Mehr Chance auf
Chillen o „Campus-Grillen“ ? Fh & Uni brutzeln sich was
o Campus-Bad
? Wo bleiben die Schwimmzeiten für die Sportlehrerausbildung und Schulschwimmen? Wo sind die reduzierten Eintrittsgelder für Studierende? Wo jene für Familien, Senioren und Einkommensschwache? Wir werden:
• Die indirekten Subventionen und Vorteile, die der Campus- Bad-Betreiber aufgrund der öffentlich-privaten Partnerschaft in der Realisierungsphase des Schwimmbades genoss, schonungslos aufdecken;
• Druck in der / auf die Stadt machen, damit das „Öffentlich“ in ÖPP endlich Geltung erhält;
• zum Boykott des Schwimmbades durch die Studierendenschaft aufrufen, wenn der Betrieb des Schwimmbades fortgesetzt nicht Ansprüchen des Gemeinwohls entspricht.

Programm als pdf zum Download

     

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